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zuletzt aktualisiert:
10.11.2018

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Ortsklub Krenglbach-Pichl

23. StVo Novelle in Kraft seit 31. Mai 2011

Mopedprüfung Neuerung 1.9.2011

12. FSG-Novelle in Kraft ab 1.9.2009

Merkblatt über das Verhalten bei Unfällen

Unfallrisiko Grippe

Kinder im Auto

Richtiger Reifendruck

Was ist bei einer Panne zu tun

Wir informieren

Jede/r Lenker/in eines Motorfahrrades (Moped) muss seit 1.September 2011 unabhängig von ihrem/seinem Alter einen Mopedausweis mit der Eintragung (Motorfahrrad) besitzen. 
Das gilt auch für alle Besitzer/innen eines vierrädrigen Leichtkraftfahrzeuges (Mopedauto, Microcar, Quad mit bis zu 50 cm³ Hubraum, ATV [All Terrain Vehicle]). Diese müssen in Ihrem Mopedausweis eine Eintragung mit „vierrädiges Leichtkraftfahrzeug“ besitzen.

Voraussetzungen für eine Mopedprüfung

  • Mindestalter: 15 Jahre                                                                                                     Die Ausbildung kann in beiden Fällen sechs Monate vor dem Geburtstag begonnen werden. Der Ausweis wird jedoch erst am Geburtstag ausgefolgt.
  • Theoriekurs über sechs Unterrichtseinheiten (à 50 Minuten) und eine Theorieprüfung (Mopedprüfung)
  • Praxiskurs über sechs Unterrichtseinheiten (à 50 Minuten) am Übungsplatz
  • Praxiskurs über zwei Unterrichtseinheiten (à 50 Minuten) Lenken im öffentlichen Verkehr
  • Nachweis über ausreichende Fahrzeugbeherrschung gegenüber der Instruktorin/dem Instruktor oder der Fahrlehrerin/dem Fahrlehrer
  • Einwilligung der Erziehungsberechtigten, sofern das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet wurde
  • HINWEIS
    Falls beide Berechtigungen (Mopedausweis mit den Eintragungen "Motorfahrrad" und "vierrädriges Leichtkraftfahrzeug") gemacht werden, muss die praktische Ausbildung am Übungsplatz einmal auf einem einspurigen und einmal auf einem vierrädrigen Kfz durchgeführt werden (also zweimal sechs Unterrichtseinheiten). Für die Berechtigung zum Lenken von einspurigen Fahrzeugen ist jedenfalls die Schulung im öffentlichen Verkehr erforderlich.

Neuerung: 12. FSG-Novelle in Kraft ab 1.9.2009

Mopedausweis mit 16 und 15 Jahren

Mopedausweis mit 16 Jahren
Um einen Mopedausweis zu erhalten, muss man grundsätzlich 16 Jahre alt sein.
Die Ausbildung kann frühestens sechs Monate vor dem 16. Geburtstag begonnen werden, der Ausweis wird jedoch nicht vor dem 16. Geburtstag ausgefolgt.

Für den Erwerb des Mopedausweises sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen:

    • 6 Unterrichtseinheiten theoretische Schulung.
    • 6 Unterrichtseinheiten praktische Schulung am Übungsplatz: für jede Fahrzeugart, für welche der Mopedausweis ausgestellt werden soll.
    • 2 Unterrichtseinheiten praktische Schulung im öffentlichen Verkehr als Lenker (mit einem Fahrzeug der angestrebten Kategorie; werden mehrere Fahrzeugkategorien angestrebt, jedoch nur eine; ist ein Motorfahrrad dabei, dann muss diese Schulung mit einem Motorfahrrad absolviert werden; es ist zulässig, dass die praktische Schulung im öffentlichen Verkehr auf Kosten der Schulung am Übungsplatz ausgedehnt wird, solange die Gesamtzahl der (praktischen) Unterrichtseinheiten von 8 nicht unterschritten wird; es können bei der praktischen Schulung mit einem Motorfahrrad im öffentlichen Verkehr gleichzeitig 2 Kandidaten begleitet werden).
    • Nachweis der ausreichenden Fahrzeugbeherrschung gegenüber dem Instruktor / Fahrlehrer.
    • Nachweis der ausreichenden theoretischen Kenntnisse; die Mopedprüfung erfolgt schriftlich, wobei 80 % der Fragen richtig beantworten werden müssen; werden zwischen 60 % und 80 % der Fragen richtig beantworten, ist eine mündliche Ergänzungsprüfung zulässig.
    • Schriftliche Bestätigung gegenüber der ermächtigten Einrichtung, dass kein aufrechtes Lenkverbot verhängt wurde (darüber hinaus darf der Antragsteller auch noch keinen Mopedausweis besitzen).

  • Mopedausweis mit 15 Jahren

    Wenn eine schriftliche Einverständniserklärung des/der Erziehungsberechtigten vorliegt, kann der Mopedausweis bereits ab 15 Jahren ausgestellt werden.
    Ansonsten entsprechen die Vorraussetzungen für den Erwerb des Mopedausweis ab 15 Jahren jenen für den Erwerb des Mopedausweis ab 16 Jahren.


    Übergangsbestimmungen:
    Personen, die mit 1. September 2009 das 15. Lebensjahr vollendet haben oder es spätestens am 1. März 2010 vollenden und die mit der Ausbildung für den Mopedausweis bereits begonnen haben, darf der Mopedausweis bis zum 1. März 2010 nach den bisher geltenden Bestimmungen ausgestellt werden. Dabei ist Bewerbern um einen Mopedausweis für vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge auf Antrag auch ein Mopedausweis für Motorfahrräder und/oder Invalidenkraftfahrzeuge auszustellen.

    Eine Person, die einen Mopedausweis für Motorfahrräder oder Invalidenkraftfahrzeuge nach den bis 1. September 2009 gültigen Bestimmungen erworben hat, muss zur Erweiterung auf „vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge" lediglich eine praktische Schulung am Übungsplatz mit einem vierrädrigen Leichtkraftfahrzeug absolvieren.
     
    Eine Person, die einen Mopedausweis für vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge nach den bis 1. September 2009 gültigen Bestimmungen erworben hat, kann bis zum 1. September 2011 die Ausstellung eines Mopedausweises für Motorfahrräder und / oder Invalidenkraftfahrzeuge ohne zusätzliche praktische Ausbildung beantragen. Nach diesem Zeitpunkt ist eine praktische Schulung am Übungsplatz mit einem Fahrzeug der jeweils angestrebten Art zu absolvieren.


    Der ARBÖ hat diese Informationen mit größter Sorgfalt zusammengestellt. Wir bitten um Verständnis, dass für Richtigkeit und Vollständigkeit dennoch keine Gewähr übernommen werden kann.
     
     

Neuerung: 12. FSG-Novelle in Kraft ab 1.9.2009

Der Mopedausweis

Wer braucht KEINEN Mopedausweis

    • Personen, die im Besitz einer Lenkberechtigung irgendeiner Führerscheinklasse sind.
    • Personen, die ein Invalidenkraftfahrzeug mit einer Bauartgeschwindigkeit bis zu 10 km/h lenken.

  • Wer braucht einen Mopedausweis
    • Personen zum Lenken eines zwei- oder dreirädrigen Motorfahrrades.
    • Personen zum Lenken eines Invalidenkraftfahrzeuges mit einer  Bauartgeschwindigkeit über 10 km/h.
    • Personen zum Lenken eines vierrädrigen Leichtkraftfahrzeuges (Microcar und Quad).

  • Berechtigungsumfang eines Mopedausweises
    Der Berechtigungsumfang eines Mopedausweises richtet sich nach der jeweiligen eingetragenen Fahrzeugkategorie, die auf der ersten Seite des Mopedausweises mittels Stempel oder Aufdruck ersichtlich ist.

    Für folgende Fahrzeugkategorien kann ein Mopedausweis erworben werden:
    • Motorfahrrad
      (zwei- oder dreirädriges Kraftrad mit einer Bauartgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h und einem Hubraum des Antriebsmotors bis zu 50 ccm).
    • Vierrädriges Leichtkraftfahrzeug
      (vierrädriges Leichtkraftfahrzeug - Microcar oder Quad - mit einem Hubraum bis 50 ccm, einem Eigengewicht bis max. 350 kg und einer Bauartgeschwindigkeit von höchstens 45 km/h)
    • Invalidenkraftfahrzeug
      (Invalidenkraftfahrzeug mit einer Bauartgeschwindigkeit von mehr als 10 km/h und einem Eigengewicht bis max. 300 kg mit einer Bauartgeschwindigkeit von höchstens 30 km/h bei einer Belastung von 75 kg, welches nach seiner Bauart und Ausrüstung dazu bestimmt ist, von Körperbehinderten gelenkt zu werden).

  • Hat man Berechtigungen für mehrere Fahrzeugkategorien erworben, sind diese in einem Mopedausweisdokument zusammengefasst.

    Übergangsbestimmungen
    Personen, die mit 1. September 2009 das 15. Lebensjahr vollendet haben oder es spätestens am 1. März 2010 vollenden und die mit der Ausbildung für den Mopedausweis bereits begonnen haben, darf der Mopedausweis bis zum 1. März 2010 nach den bisher geltenden Bestimmungen ausgestellt werden. Dabei ist Bewerbern um einen Mopedausweis für vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge auf Antrag auch ein Mopedausweis für Motorfahrräder und/oder Invalidenkraftfahrzeuge auszustellen.

    Eine Person, die einen Mopedausweis für Motorfahrräder oder Invalidenkraftfahrzeuge nach den bis 1. September 2009 gültigen Bestimmungen erworben hat, muss zur Erweiterung auf „vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge" lediglich eine praktische Schulung am Übungsplatz mit einem vierrädrigen Leichtkraftfahrzeug absolvieren.
     
     

Eine Person, die einen Mopedausweis für vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge nach den bis 1. September 2009 gültigen Bestimmungen erworben hat, kann bis zum 1. September 2011 die Ausstellung eines Mopedausweises für Motorfahrräder und / oder Invalidenkraftfahrzeuge ohne zusätzliche praktische Ausbildung beantragen. Nach diesem Zeitpunkt ist eine praktische Schulung am Übungsplatz mit einem Fahrzeug der jeweils angestrebten Art zu absolvieren.
 
Eine Person, die „glaubhaft macht", dass sie vor dem 1. September 2009 zulässigerweise ohne einen Mopedausweis Motorfahrräder gelenkt hat (das heißt: bereits 24 Jahre alt war), ist bis zum 1. September 2011 auf Antrag ein Mopedausweis für Motorfahrräder und/oder Invalidenkraftfahrzeuge auszustellen. Nach diesem Zeitpunkt muss die jeweilige Ausbildung und Prüfung zur Gänze absolviert werden.

Der ARBÖ hat diese Informationen mit größter Sorgfalt zusammengestellt. Wir bitten um Verständnis, dass für Richtigkeit und Vollständigkeit dennoch keine Gewähr übernommen werden kann.

 

Neuerung: 12. FSG-Novelle in Kraft ab 1.9.2009

Mopedausweis, Motorfahrrad

Motorfahrräder
(lt. KFG ist das ein zwei- oder dreirädriges Kraftrad mit einer Bauartgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h und einem Hubraum des Antriebsmotors bis zu 50 ccm)

Motorfahrräder können mit einem Führerschein jeder Klasse gelenkt werden. Wer keinen Führerschein besitzt, benötigt einen Mopedausweis mit dem Berechtigungsumfang „Motorfahrrad“.

Um einen Mopedausweis mit dem Berechtigungsumfang „Motorfahrrad“zu erhalten, muss man grundsätzlich 16 Jahre alt sein.

Die Ausbildung kann sechs Monate vor dem 16. Geburtstag begonnen werden, der Ausweis wird jedoch frühestens am 16. Geburtstag ausgefolgt.

Voraussetzungen
Für den Erwerb des Mopedausweises sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen:

    • 6 Unterrichtseinheiten theoretische Schulung.
    • 6 Unterrichtseinheiten praktische Schulung am Übungsplatz mit der Fahrzeugart Motorfahrrad, für welche der Mopedausweis ausgestellt werden soll; wird die Berechtigung für mehrere Fahrzeugkategorien angestrebt, so muss mit allen angestrebten Fahrzeugen die praktische Ausbildung am Übungsplatz absolviert werden; die praktische Schulung im Verkehr muss nur einmal absolviert werden.
    • 2 Unterrichtseinheiten praktische Schulung im öffentlichen Verkehr als Lenker mit der Fahrzeugart Motorfahrrad; werden mehrere Fahrzeugkategorien angestrebt, jedoch nur eine; ist ein Motorfahrrad dabei, dann muss diese Schulung mit einem Motorfahrrad absolviert werden; es ist zulässig, dass die praktische Schulung im öffentlichen Verkehr auf Kosten der Schulung am Übungsplatz ausgedehnt wird, solange die Gesamtzahl der (praktischen) Unterrichtseinheiten von 8 nicht unterschritten wird.
    • Nachweis der ausreichenden Fahrzeugbeherrschung gegenüber dem Instruktor / Fahrlehrer.
    • Nachweis der ausreichenden theoretischen Kenntnisse; die Mopedprüfung erfolgt schriftlich, wobei 80 % der Fragen richtig beantworten werden müssen; werden zwischen 60 % und 80 % der Fragen richtig beantworten, ist eine mündliche Ergänzungsprüfung zulässig.
    • Schriftliche Bestätigung gegenüber der ermächtigten Einrichtung, dass kein aufrechtes Lenkverbot verhängt wurde (darüber hinaus darf der Antragsteller auch noch keinen Mopedausweis besitzen).

  • Mopedausweis mit 15 Jahren
    Wenn eine schriftliche Einverständniserklärung des/der Erziehungsberechtigten vorliegt, kann der Mopedausweis mit dem Berechtigungsumfang „Motorfahrrad“ bereits ab 15 Jahren ausgestellt werden.

    Ansonsten entsprechen die Vorraussetzungen für den Erwerb des Mopedausweis ab 15 Jahren mit dem Berechtigungsumfang „Motorfahrrad“ jenen für den Erwerb des Mopedausweis ab 16 Jahren mit dem Berechtigungsumfang „Motorfahrrad“.


    Übergangsbestimmungen:
    Personen, die mit 1. September 2009 das 15. Lebensjahr vollendet haben oder es spätestens am 1. März 2010 vollenden und die mit der Ausbildung für den Mopedausweis bereits begonnen haben, darf der Mopedausweis bis zum 1. März 2010 nach den bisher geltenden Bestimmungen ausgestellt werden. Dabei ist Bewerbern um einen Mopedausweis für vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge auf Antrag auch ein Mopedausweis für Motorfahrräder und/oder Invalidenkraftfahrzeuge auszustellen.

    Eine Person, die einen Mopedausweis für Motorfahrräder oder Invalidenkraftfahrzeuge nach den bis 1. September 2009 gültigen Bestimmungen erworben hat, muss zur Erweiterung auf „vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge" lediglich eine praktische Schulung am Übungsplatz mit einem vierrädrigen Leichtkraftfahrzeug absolvieren.
     
    Eine Person, die einen Mopedausweis für vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge nach den bis 1. September 2009 gültigen Bestimmungen erworben hat, kann bis zum 1. September 2011 die Ausstellung eines Mopedausweises für Motorfahrräder und / oder Invalidenkraftfahrzeuge ohne zusätzliche praktische Ausbildung beantragen. Nach diesem Zeitpunkt ist eine praktische Schulung am Übungsplatz mit einem Fahrzeug der jeweils angestrebten Art zu absolvieren.
     
    Eine Person, die „glaubhaft macht", dass sie vor dem 1. September 2009 zulässigerweise ohne einen Mopedausweis Motorfahrräder gelenkt hat (das heißt: bereits 24 Jahre alt war), ist bis zum 1. September 2011 auf Antrag ein Mopedausweis für Motorfahrräder und/oder Invalidenkraftfahrzeuge auszustellen. Nach diesem Zeitpunkt muss die jeweilige Ausbildung und Prüfung zur Gänze absolviert werden.

    Der ARBÖ hat diese Informationen mit größter Sorgfalt zusammengestellt. Wir bitten um Verständnis, dass für Richtigkeit und Vollständigkeit dennoch keine Gewähr übernommen werden kann.

Neuerung: 12. FSG-Novelle in Kraft ab 1.9.2009

Mopedausweis, Microcars, Quads

Microcars
(Vierrädriges Leichtkraftfahrzeug - Microcar oder Quad - mit einem Hubraum bis 50 ccm, einem Eigengewicht bis max. 350 kg und einer Bauartgeschwindigkeit von höchstens 45 km/h)

Microcars können mit einem Führerschein jeder Klasse gelenkt werden. Wer keinen Führerschein besitzt, benötigt einen Mopedausweis mit dem Berechtigungsumfang „vierrädriges Leichtkraftfahrzeug“.

Um einen Mopedausweis mit dem Berechtigungsumfang „vierrädriges Leichtkraftfahrzeug“zu bekommen, muss man grundsätzlich 16 Jahre alt sein.
Die Ausbildung kann sechs Monate vor dem 16. Geburtstag begonnen werden, der Ausweis wird jedoch frühestens am 16. Geburtstag ausgefolgt.

Voraussetzungen
Für den Erwerb des Mopedausweises sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen:

    • 6 Unterrichtseinheiten theoretische Schulung.
    • 6 Unterrichtseinheiten praktische Schulung am Übungsplatz: mit der Fahrzeugart vierrädriges Leichtkraftfahrzeug, für welche der Mopedausweis ausgestellt werden soll; wird die Berechtigung für mehrere Fahrzeugkategorien angestrebt, so muss mit allen angestrebten Fahrzeugen die praktische Ausbildung am Übungsplatz absolviert werden; die praktische Schulung im Verkehr muss nur einmal absolviert werden.
    • 2 Unterrichtseinheiten praktische Schulung im öffentlichen Verkehr als Lenker mit der Fahrzeugart vierrädriges Leichtkraftfahrzeug; werden mehrere Fahrzeugkategorien angestrebt: jedoch nur eine; ist ein Motorfahrrad dabei, dann muss diese Schulung mit einem Motorfahrrad absolviert werden; es ist zulässig, dass die praktische Schulung im öffentlichen Verkehr auf Kosten der Schulung am Übungsplatz ausgedehnt wird, solange die Gesamtzahl der (praktischen) Unterrichtseinheiten von 8 nicht unterschritten wird;
    • Nachweis der ausreichenden Fahrzeugbeherrschung gegenüber dem Instruktor / Fahrlehrer.
    • Nachweis der ausreichenden theoretischen Kenntnisse; die Mopedprüfung erfolgt schriftlich, wobei 80 % der Fragen richtig beantworten werden müssen; werden zwischen 60 % und 80 % der Fragen richtig beantworten, ist eine mündliche Ergänzungsprüfung zulässig.
    • Schriftliche Bestätigung gegenüber der ermächtigten Einrichtung, dass kein aufrechtes Lenkverbot verhängt wurde (darüber hinaus darf der Antragsteller auch noch keinen Mopedausweis besitzen).

  • Mopedausweis mit 15 Jahren
    Wenn eine schriftliche Einverständniserklärung des/der Erziehungsberechtigten vorliegt, kann der Mopedausweis mit dem Berechtigungsumfang „vierrädriges Leichtkraftfahrzeug“ bereits ab 15 Jahren ausgestellt werden.

    Ansonsten entsprechen die Vorraussetzungen für den Erwerb des Mopedausweis ab 15 Jahren mit dem Berechtigungsumfang „vierrädriges Leichtkraftfahrzeug“ jenen für den Erwerb des Mopedausweis ab 16 Jahren mit dem Berechtigungsumfang „vierrädriges Leichtkraftfahrzeug“.

     

Übergangsbestimmungen:
Personen, die mit 1. September 2009 das 15. Lebensjahr vollendet haben oder es spätestens am 1. März 2010 vollenden und die mit der Ausbildung für den Mopedausweis bereits begonnen haben, darf der Mopedausweis bis zum 1. März 2010 nach den bisher geltenden Bestimmungen ausgestellt werden. Dabei ist Bewerbern um einen Mopedausweis für vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge auf Antrag auch ein Mopedausweis für Motorfahrräder und/oder Invalidenkraftfahrzeuge auszustellen.

Eine Person, die einen Mopedausweis für Motorfahrräder oder Invalidenkraftfahrzeuge nach den bis 1. September 2009 gültigen Bestimmungen erworben hat, muss zur Erweiterung auf „vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge" lediglich eine praktische Schulung am Übungsplatz mit einem vierrädrigen Leichtkraftfahrzeug absolvieren.
 
Eine Person, die einen Mopedausweis für vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge nach den bis 1. September 2009 gültigen Bestimmungen erworben hat, kann bis zum 1. September 2011 die Ausstellung eines Mopedausweises für Motorfahrräder und / oder Invalidenkraftfahrzeuge ohne zusätzliche praktische Ausbildung beantragen. Nach diesem Zeitpunkt ist eine praktische Schulung am Übungsplatz mit einem Fahrzeug der jeweils angestrebten Art zu absolvieren.

Der ARBÖ hat diese Informationen mit größter Sorgfalt zusammengestellt. Wir bitten um Verständnis, dass für Richtigkeit und Vollständigkeit dennoch keine Gewähr übernommen werden kann.

 

Neuerung: 12. FSG-Novelle in Kraft ab 1.9.2009

Der Nationalrat hat zahlreiche Änderungen der Straßenverkehrsordnung, dem Führerscheingesetz und dem Kraftfahrgesetz beschlossen. Anbei die Änderungen betreffend Führerscheingesetz.


Verschärfung bei Alkohol- und Geschwindigkeitsdelikten

Mopedausweis

Seit 1.9.2009 sind zum Erwerb für den Mopedausweis für die drei Fahrzeugkategorien Moped, vierrädriges Leichtkraftfahrzeug und Invalidenkraftfahrzeug einheitlich 6 Stunden Theorie, 6 Fahrstunden auf dem Übungsplatz, zusätzlich 2 Stunden im Straßenverkehr und die Theorieprüfung vorgesehen.

Die praktische Schulung darf seit 1.9.2009 der Antragsteller auf einem Motorfahrrad, vierrädrigen Leichtkraftfahrzeug oder Invalidenkraftfahrzeug absolvieren. Der Berechtigungsumfang des Mopedausweises ist dann aber auf das Lenken von Fahrzeugen dieser Fahrzeugkategorie eingeschränkt.

Wird die Berechtigung für mehrere Fahrzeugkategorien beantragt, so ist die praktische Ausbildung auf Fahrzeugen der jeweiligen Kategorie zu absolvieren. Das gilt auch, wenn nach dem Erwerb des Mopedausweises eine Ausdehnung auf weitere Fahrzeugkategorien beantragt wird.

Seit 1.9.2009 entfällt die bisherige Regelung, wonach ab dem 24. Lebensjahr zum Lenken von Mopeds mit Ausnahme von vierrädrigen Leichtkraftfahrzeugen kein Mopedausweis erforderlich war.

Übergangsbestimmungen zum Mopedausweis
Personen, die mit 1. September 2009 das 15. Lebensjahr vollendet haben oder es spätestens am 1. März 2010 vollenden und die mit der Ausbildung für den Mopedausweis bereits begonnen haben, darf der Mopedausweis bis zum 1. März 2010 nach den bisher geltenden Bestimmungen ausgestellt werden. Dabei ist Bewerbern um einen Mopedausweis für vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge auf Antrag auch ein Mopedausweis für Motorfahrräder und/oder Invalidenkraftfahrzeuge auszustellen.

Eine Person, die einen Mopedausweis für Motorfahrräder oder Invalidenkraftfahrzeuge nach den bis 1. September 2009 gültigen Bestimmungen erworben hat, muss zur Erweiterung auf „vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge" lediglich eine praktische Schulung am Übungsplatz mit einem vierrädrigen Leichtkraftfahrzeug absolvieren.
 
Eine Person, die einen Mopedausweis für vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge nach den bis 1. September 2009 gültigen Bestimmungen erworben hat, kann bis zum 1. September 2011 die Ausstellung eines Mopedausweises für Motorfahrräder und/oder Invalidenkraftfahrzeuge ohne zusätzliche praktische Ausbildung beantragen. Nach diesem Zeitpunkt ist eine praktische Schulung am Übungsplatz im Ausmaß von 6 Fahrstunden mit einem Fahrzeug der jeweils angestrebten Art zu absolvieren.
 
Eine Person, die „glaubhaft macht", dass sie vor dem 1. September 2009 zulässigerweise ohne einen Mopedausweis Motorfahrräder gelenkt hat (das heißt: bereits 24 Jahre alt war), ist bis zum 1. September 2011 auf Antrag ein Mopedausweis für Motorfahrräder und/oder Invalidenkraftfahrzeuge auszustellen. Nach diesem Zeitpunkt muss die jeweilige Ausbildung und Prüfung zur Gänze absolviert werden.

Verkehrscoaching
Im Fall der erstmaligen Begehung eines Alkoholdeliktes im Bereich von 0,8 bis 1,2 Promille wird künftig ein Verkehrscoaching angeordnet, mit dem auf die besonderen Gefahren des Lenkens von Kraftfahrzeugen unter Alkoholeinfluss und dessen Folgen bewusst gemacht wird.

Wenn bereits einmal innerhalb der letzten fünf Jahre ein Alkoholdelikt ab 0,8 Promille begangen worden ist, wird eine volle Nachschulung angeordnet. Probeführerscheinbesitzer, welche ohnehin eine Nachschulung absolvieren müssen, sind vom Verkehrscoaching ausgenommen.

Kindersicherungsseminar

Kurse über geeignete Maßnahmen zur Kindersicherung werden als besondere Maßnahme im Vormerksystem eingeführt.

Anhebung der Entzugsdauer bei höheren Alkoholdelikten

Bei einer erstmaligen Begehung eines Alkoholdeliktes im Bereich von 1,2 bis 1,6 Promille beträgt die Mindestentzugsdauer vier Monate, über 1,6 Promille sechs Monate.
Im Wiederholungsfall gibt es verschiedene Abstufungen bei diversen Deliktskombinationen (bei Begehung in der jeweils genannten Reihenfolge):

1,6 + 1,6 = mindestens 12 Monate
1,6 + 1,2 = mindestens 8 Monate
1,6 + 0,8 = mindestens 8 Monate
1,2 + 1,6 = mindestens 10 Monate
1,2 + 1,2 = mindestens 8 Monate
1,2 + 0,8 = mindestens 6 Monate .

Mindeststrafe bei Alkoholisierung
Die Mindestgeldstrafe für die Begehung eines Alkoholdeliktes im Bereich von 0,5 bis 0,8 Promille wird auf 300 Euro angehoben.

Der ARBÖ hat diese Informationen mit größter Sorgfalt zusammengestellt. Wir bitten um Verständnis, dass für Richtigkeit und Vollständigkeit dennoch keine Gewähr übernommen werden kann

Richtiger Reifendruck

Wer mit dem falschen Reifendruck fährt, braucht durchschnittlich rund 75 Liter mehr Sprit pro Jahr. Weltweit hochgerechnet sind das vergeudete acht Milliarden Liter Kraftstoff. Außerdem kann das Fahrverhalten des Autos unkontrollierbar werden. Auch ABS und ESP funktionieren nur mit exaktem Luftdruck einwandfrei.

Direkt messende Systeme
Sie verfügen über einen Druck- bzw. Druck-Temperatursensor, der im Reifeninneren an der Felge angebracht ist. Per Funk wird der Momentandruck an einen Empfänger im Fahrzeug gesendet. Dadurch lässt sich auch z.B. der Druckverlust eines einzelnen Rades ('schleichender Patschen') rechtzeitig feststellen.

Indirekte Messsysteme
Sie vergleichen die Raddrehzahlen mittels Sensoren, die in den meisten Fahrzeugen für ABS und ESP ohnehin eingebaut sind. Bei Druckabfall an einem Rad verringert sich der Abrollumfang des Rades, es wird kleiner. Dadurch steigt die Drehzahl des Rades an und das System erkennt den Druckverlust.
Allerdings warnt das indirekte Messsystem nur vor einem Druckverlust, ohne exakt anzuzeigen an welchem der vier Räder. Gleichmäßiger Druckverlust an allen vier Rädern wird nicht erkannt.
Da ist eine einfache Anzeige auf den Ventilkappen, preisgünstig und sofort einsetzbar. Der Nachteil ist, dass man über keine Druckanzeige im Auto informiert wird, sondern lediglich den Reifendruck außen am Rad ablesen kann.

Was ist bei einer Panne zu tun

Wussten Sie, was man in einem Auto alles mitzuführen hat, oder nach einer Panne bzw. Hilfeleistung zu einem anderen Verkehrsteilnehmer von Vorteil wäre.

Wir haben für Sie eine  Checkliste erstellt, mit dem Sie Ihr Fahrzeug auf "den aktuellen Stand" bringen können.

 Zwingend vorgeschrieben sind:
Warndreieck
Warnwesten
Verbandskasten

Empfohlen wird vom ARBÖ:
Feuerlöscher

Starterkabel
Abschleppseil
Wagenheber
Radmutternschlüssel
Handwerkzeug wie (Hammer, Schraubendreher, Zange……)
Taschenlampe
Unfallbericht
Handschuhe, Reinigungstücher
Reservereifen aufgepumpt (Aufhängungen kontrollieren)
Ersatzbirnen
Ersatzsicherungen
1/2 Liter Motoröl

Wir wünschen Ihnen eine GUTE FAHRT!!

Unfallrisiko bei Grippe

In Grippezeiten ist etwa jeder fünfte Lenker unter dem Einfluss von Medikamentenkonsum unterwegs – und das meist ohne sich der Gefahr der eingeschränkten Konzentrationsfähigkeit und des drohenden Kontrollverlustes bewusst zu sein. Manche Medikamente haben die gleiche Wirkung auf das menschliche Wahrnehmungs- und Reaktionsvermögen wie Alkohol, man sollte also besser das Fahrzeug stehen lassen. Zur besseren Einschätzung der Lage trägt bei, die verpflichtende Kennzeichnung neu zugelassener Arzneipräparate, die die Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen können, zu gewährleisten. Ein Dreieck mit Rufzeichen auf der Packung des Medikaments warnt vor gefährlichen Folgen im Straßenverkehr.

Nicht alle Medikamente bedeuten Risiken in punkto Verkehrssicherheit. Manche Mittel sorgen gar erst für Fahrtüchtigkeit – so etwa Spezialpräparate für Diabetiker oder Herz-Kreislauf-Kranke. Große Gefahr geht allerdings von Narkotika, Schlaf-, Allergie- und Beruhigungsmitteln sowie starken Präparaten gegen Schmerzen, Fieber und Entzündungen aus: Die beeinträchtigende Wirkung dieser Medikamente klingt oft erst nach 24 Stunden vollständig ab. Auch bei Präparaten gegen Bluthochdruck oder Brechreiz, bei Augentropfen mit Wirkung auf die Pupille, manchen Antibiotika oder "leichten" Psychopharmaka ist die Fahrtüchtigkeit eingeschränkt.

Eine besonders gefährliche Kombination stellen Arzneimittel und Alkohol dar. Dabei muss der Konsum von Medikamenten und Alkohol nicht einmal gleichzeitig erfolgen: Selbst 24 Stunden nach der Einnahme eines Beruhigungsmittels kann Alkoholkonsum absolute Fahruntüchtigkeit bewirken.

 

Kinder im Auto  -   Das sind die größten Fehler

Der Tod fährt mit

Ein Viertel der im Auto beförderten Kinder sitzt völlig ungesichert im Fond und noch weit mehr sind schlecht oder unzureichend angeschnallt.

Die neueste Verkehrszählung des ARBÖ bewies,

was es heißt, wenn es dann tatsächlich kracht. Wollen oder können sich sorglose Erwachsene nicht vorstellen was bei einem Zusammenstoß mit 50 km/h passiert?
Ein ungesichertes Kind wird mit einer Wucht nach vorn geschleudert, als würde man aus dem dritten Stockwerk ungebremst auf den Boden fallen. Versuche mit kleinen Dummys bei Crashtests haben dies ergeben.

Das alarmierende Ergebnis dazu

* Rund ein Viertel aller Kinder im Auto hatte gar keinen Kindersitz! 
                                 (Gruppe 1)

* Einige saßen zwar im Kindersitz, waren aber nicht, oder falsch angegurtet!     
                                 (Gruppe 2)  

* Selbst das „ Paradevergehen ",  ein im Fahrzeug ungesichert-stehendes Kind,     gehört zum mobilen Alltag!                                    (Gruppe 3)

Bei Kindern der Gruppe 1 und 2 glauben viele Eltern, dass sie diese  schon mit dem Erwachsenengurt sichern können, was aber zu schweren Verletzungen im Hals- oder Bauchbereich führen kann.

Insgesamt sind  nicht einmal zwanzig Prozent der Kinder im Auto richtig gesichert!!

Die Kinder in der Gruppe 3 werden bei Vollbremsungen oder einem Zusammenstoß durch das Auto geschleudert,  prallen gegen das Armaturenbrett oder  fliegen durch die Windschutzscheibe.  Leider oft mit schwerwiegenden Verletzungen am ganzen Körper bis hin zum Tod.

Tun Sie Ihnen und Ihrer Familie etwas Gutes, und schnallen sie sich  i m m e r richtig an.
 

23. Novelle der Straßenverkehrsordnung

Radhelmpflicht

  • Für Kinder bis 12 Jahre wird das Tragen eines Radhelmes vorgeschrieben. Personen, die ein Kind beim Rad fahren beaufsichtigen, sind verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, dass das Kind einen Sturzhelm trägt. Gleiches gilt für Kinder, die in einem Fahrradanhänger transportiert oder auf einem Fahrrad mitgeführt werden.
    Die zivilrechtliche Konsequenz der Minderung des Schadenersatzes aufgrund eines Mitverschuldenseinwands wird jedoch ausgeschlossen. Außerdem wird klargestellt, dass eine Verletzung der neu geschaffenen Helmtragepflicht keine Verwaltungsübertretung darstellt
  • BM Bures widerspricht mit diesem Vorstoß den ExpertInnenempfehlungen des von ihr eigens eingerichteten Unterausschusses für Radverkehr im BMVIT, der sich gegen Radhelmpflicht für Kinder ausgesprochen hatte. Sie argumentiert mit einer möglichen Senkung der Kopfverletzungen bei in Radunfällen verwickelten Kindern um 900 pro Jahr, dabei wurden im Vorjahr laut Statistik Austria in Österreich 125 Kinder beim Radfahren im Straßenverkehr verletzt. Woher stammt also diese Zahl?

    Presseaussendung OTS0186 2011-02-23 von
    www.radlobby.at

Neue Bodenmarkierungen

  • Für einspurige Fahrzeuge können an Kreuzungen vorgezogene Haltelinien eingerichtet werden. Wenn Bodenmarkierungen nichts anderes aussagen, dürfen sich alle einspurigen Fahrzeuge bis zu der vorderen Haltelinie vorschl¦ngeln, mehrspurige Fahrzeuge müssen bei der hinteren Haltelinie anhalten
  • "Um den Schilderwald einzudämmen" können als Halteverbot durchgezogene gelbe Linien am Fahrbahnrand verwendet werden, als Parkverbot können unterbrochene gelbe Linien eingesetzt werden. Das Verbot des Abstellens ist jedoch nur dann gültig, wenn diese Linien für die Verkehrsteilnehmer klar erkennbar sind. Eine Verdeckung der Bodenmarkierung durch Schmutz, darauf abgestellten Gegenstände oder Schnee bei gleichzeitigem Fehlen von entsprechenden Verkehrstafeln hebt die Verbotsbestimmungen auf
  • Neue Verkehrszeichen
  • Parallel geführte Radfahrerüberfahrten und Fußgängerübergänge können mit einem gemeinsamen Schild angekündigt werden. Die Verwendung ist für diese Fälle allerdings nicht zwingend vorgeschrieben, sondern es können wie bisher auch zwei Zeichen verwendet werden; somit müssen auch nicht alle derzeit errichteten Verkehrszeichen durch das neue Zeichen ersetzt werden
  • Weitere neue Vorschriften
  • Der Vertrauensgrundsatz wird um das aus Deutschland abgeschriebene Statement "Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme" ergänzt. Um zu vermeiden, dass durch diese neue Bestimmung eine Verschiebung des Verschuldens bewirkt wird, wird in den Erläuterungen klargestellt, dass nur offensichtliches Beharren auf einem bereits verwirkten Recht (z.B. Erzwingen eines Vorranges bzw. Reaktionsverzögerung) zu einem Teil- oder Mitverschulden führt
  • Radfahrer und Rollschuhfahrer dürfen sich ungeregelten Radfahrüberfahrten nur mit höchstens 10 km/h nähern (bisher: "überqueren") und sie wie schon bisher nicht unmittelbar vor einem herannahenden Fahrzeug und für dessen Lenker überraschend befahren
  • Zunehmend werden im Verlauf von Autobahnen Kontrollplätze eingerichtet; auf diese wird der gesamte oder bestimmte Teile des Verkehrs, z.B. Lkws, zwecks Durchführung von Schwerpunktkontrollen ausgeleitet. Sowohl bei Fahrzeugkontrollen auf solchen Kontrollplätzen als auch im Rahmen der Durchführung von Verkehrszählungen ist Fußgängerverkehr auf der Autobahn nicht zu vermeiden, aber derzeit verboten. Aus diesem Grund werden auch diese Fälle vom Verbot des Fußgängerverkehrs ausgenommen
  • Das Nacht- und Wochenendparkverbot im Ortsgebiet weniger als 25 m von Häusern entfernt, die ausschließlich oder vorwiegend Wohnzwecken dienen oder die Krankenanstalten, Kuranstalten oder Altersheime sind, betrifft neben Lastkraftwagen, Anhängern und Sattelzugfahrzeugen mit einem höchsten zulässigen Gesamtgewicht von jeweils mehr als 3,5 t jetzt auch Spezialkraftwagen
  • Richtigerweise wird bei Ausnahmegenehmigung für ein zeitlich uneingeschränktes Parken in Kurzparkzone der (umfassendere) Begriff ,Kraftfahrzeug‘ statt des Begriffs ,Kraftwagen‘ verwendet, weil nur dann auch Motorräder und dreirädrige Kraftfahrzeuge von den Bestimmungen erfasst sind und eine Ausnahme erhalten können
  • Inkrafttreten

Anlässlich der Präsentation des Verkehrssicherheitsprogramms 2011-2010 am 23. Februar 2011 stellte Verkehrsministerin Doris Bures die vorliegende StVO-Änderung in Aussicht. Das Inkrafttreten war für "Mai" geplant, darum steht auch der "31. Mai 2011" und nicht etwa der 1. Juni oder ein ähnlicher üblicher Termin im Gesetz ...

Nicht umgesetzt wurden folgende im Entwurf enthaltene Verkehrszeichen:

  • Fahrradstraßen sollten eingeführt werden. In Fahrradstraßen werden Radfahrer ziemlich bevorzugt behandelt
  • Neue Verkehrszeichen sollten Radwege sowie Geh- und Radwege ohne Benützungspflicht anzeigen

Abstellverbote für Fahrzeuge

Sind diese Bodenmarkierungen durch Schmutz, darauf abgestellten Gegenstände oder Schnee verdeckt, ist das Verbot des Abstellens aufgehoben, wenn keine entsprechenden Verkehrszeichen aufgestellt sind oder andere Halte- bzw. Parkverbote gelten.

Halte- und Parkverbotsflächen

Auf Straßenstellen, die mit einer durchgezogenen gelben Linie am Fahrbahnrand oder auf der Gehsteigkante markiert sind, ist das Halten und Parken verboten.
Diese Bodenmarkierung wurde mit der
23. StVO-Novelle eingeführt.

Parken verboten (Halten erlaubt)

Flächen, auf denen nicht geparkt werden darf, werden (sofern dies durch Bodenmarkierungen kundgemacht werden soll) mit einer Zickzacklinie in gelber Farbe markiert.

Auf Straßenstellen, die mit einer unterbrochenen gelben Linie am Fahrbahnrand oder auf der Gehsteigkante markiert sind, ist das Parken verboten.
Diese Bodenmarkierung wurde mit der
23. StVO-Novelle eingeführt.

halteverbotslinie1

Halteverbotslinie

parkverbotslinie

Parkverbotslinie

Merkblatt über das Verhalten bei Unfällen

Bei einem Unfall Ruhe bewahren!
 

  •  Sofort anhalten!
     
  •  Verletzten sofort Erste Hilfe leisten!
     
  •  Notruf veranlassen         

    Feuerwehr 122               Polizei 133                             Rettung 144         
    Euro-Notruf  112             Ärzte-Notruf  141                   Vergiftungszentrale 01/4064343


a) Unfallort angeben? (Ort, Straße, Kilometerstein)

b) Was ist geschehen? (z.B. Verkehrsunfall, sind Verletzte eingeklemmt, ist die Fahrbahn blockiert                           Gefahrenguttransport: Wichtig sind die Zahlen   auf der Gefahrenguttafel)

c) Wie viele Verletzte? (Zahl der Verletzten am Unfallort)

d) Wer ruft an? (Angabe des eigenen Namens und der Rufnummer)

  • Unfallstelle absichern! Warnblinkanlage einschalten, Pannenfreieck aufstellen!

 Pannendreieck:  auf Autobahnen/Schnellstrassen   ca. 250m

                            auf Landstrassen   ca. 150m

                            im Ortsgebiet, Stadt   ca.   50m

 An der Feststellung des Sachverhaltes mitwirken durch:

    • Zeugen feststellen (Vor-und Zuname, Geb. Daten, Anschrift)
    • Stellung der KFZ nicht verändern oder verändern lassen, bis Unfallsaufnahme möglich war
    • schriftliches Festhalten des Schadens am eigenen oder fremden KFZ
    • genaues Ausfüllen des Europäischen Unfallberichtes (nicht auf Skizze vergessen!)
    • wenn möglich Fotos machen 

       
  • Auseinandersetzungen vermeiden
     
  • Den Weisungen der Sicherheitsorgane Folge leisten

Hinweis: Verbandkasten in regelmäßigen Abständen kontrollieren, und gegebenenfalls erneuen.

 

Achtung: Das KFZ ist bei ...................................................................   haftpflichtversichert.

 

Pol. Nr.: ..............................................................................................  

 

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